Um die Bewegungen am Ebertplatz besser zu verstehen, führten wir eine quantitative Analyse der verschiedenen Fußgängerrouten durch. Auffällig hierbei wurde vor allem, dass die unterirdischen Passagen kaum bis gar nicht genutzt werden. Der sogenannte Angstraum wird gemieden, obwohl er kulturell eine wichtige Instanz für die Stadt Köln darstellt. Wir suchten nach Gründen. Nach weiterer Recherche und Versuchen wurde uns deutlich, dass der unterirdische Weg oftmals schneller und sicherer für die Passanten ist. Weniger Verkehr, kürzere Wege, schnelleres Ankommen. Allerdings sind nur 2 von 14 Zugängen aufgrund der kaputten Rolltreppen barrierefrei. Diese Eingänge haben die höchste Frequenz, da diese auch die ersichtlichsten Eingänge zum Ebertplatz sind.